Paleo Diät – Muskelmasse aus der Steinzeit

Paleo Diät für den Muskelaufbau

Hast du folgende Erfahrungen auch schon einmal gemacht? Schlapp nach jedem Training, Muskelkater über mehrere Tage trotz ausgewogenem Trainingsprogramm, Nahrungsergänzungsmitteln und ausreichenden Erholungsphasen. Oder du verlierst kaum Fett und eine Diät lässt lediglich die Muskelmasse schmelzen? Glaubt man der Paläo-Diät, kann die Ursache dafür eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein.

Die Paleo Diät gleicht der Ernährung unserer Vorfahren im Paläolithikum. Sie ist vor allem fettreich und kohlehydratarm. Erlaubt ist, was auch in der Steinzeit auf dem Speiseplan stand: Fleisch, Wurzeln, Obst und Gemüse. Viele Zivilisationskrankheiten beruhen dagegen auf einem übermäßigen Konsum von Kohlehydraten. Nahrungsmittel wie Getreide, Hülsenfrüchte und auch Milchprodukte enthalten Stoffe, die den Darm reizen und zu permanenten Entzündungen führen. Wassereinlagerung im Gewebe wird dadurch gefördert und die Nährstoffabsorption drastisch eingeschränkt.

„Unsere steinzeitlichen Vorfahren waren schlank, fit und hatten reichlich Muskelmasse“, meint Robb Wolf Chemiker und erfolgreicher Trainer von Weltklasseathleten. Dass wir damit nicht mithalten können, liegt nach Meinung von Ernährungswissenschaftlern daran, dass wir genetisch nicht an den Überkonsum von Kohlehydraten angepasst sind. Bauchspeicheldrüse und Leber werden so stark belastet. Durch Giftstoffe ausgelöste Entzündungsreaktionen schwächen das Immunsystem und beeinträchtigen die Regeneration nach dem Training.

Die Ernährungsumstellung zeigt nach spätestens 30 Tagen erste Wirkung: Athleten berichten von einer besseren Leistung und höherer Regenerationsfähigkeit. Dauerhafter Fettverlust und stärkeres Muskelwachstum stellen sich ebenso ein wie eine klarere mentale Leistungsfähigkeit. Auf die Frage wie lang sie die Umstellung beibehalten möchten grinsen die Sportler nur. Dann meint einer, „wenn ich erst mal einen Ferrari gewohnt bin, steig‘ ich doch auch nicht mehr in einen Käfer….“

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